Nachschlagewerk zu Bava Batra 1:2
וְכֵן בְּגִנָּה, מְקוֹם שֶׁנָּהֲגוּ לִגְדֹּר מְחַיְּבִין אוֹתוֹ. אֲבָל בְּבִקְעָה, מְקוֹם שֶׁנָּהֲגוּ שֶׁלֹּא לִגְדֹּר אֵין מְחַיְּבִין אוֹתוֹ, אֶלָּא אִם רוֹצֶה כּוֹנֵס לְתוֹךְ שֶׁלּוֹ וּבוֹנֶה, וְעוֹשֶׂה חֲזִית מִבַּחוּץ. לְפִיכָךְ אִם נָפַל הַכֹּתֶל, הַמָּקוֹם וְהָאֲבָנִים שֶׁלּוֹ. אִם עָשׂוּ מִדַּעַת שְׁנֵיהֶן, בּוֹנִין אֶת הַכֹּתֶל בָּאֶמְצַע, וְעוֹשִׂין חָזִית מִכָּאן וּמִכָּאן. לְפִיכָךְ אִם נָפַל הַכֹּתֶל, הַמָּקוֹם וְהָאֲבָנִים שֶׁל שְׁנֵיהֶם:
Und so ist er bei einem Garten, einem Ort, an dem es Brauch ist, zu zäunen, dazu verpflichtet. [Dies ist die Absicht: Und so mit einem Garten. Es wird als ein Ort angesehen, an dem es üblich ist, zu zäunen, und einer, der dort einen Platz eingenommen hat, muss ihn umzäunen.] Aber in einem Tal, einem Ort, an dem der Brauch nicht einzäunen ist, ist er nicht dazu verpflichtet . [Ein Tal wird als ein Ort angesehen, an dem der Brauch nicht einzäunen ist, und er ist nicht dazu verpflichtet.] Aber wenn er (sein Nachbar) wünscht (einzäunen), zieht er in seine (eigene Domäne) und baut und macht ein Randzeichen auf der Außenseite [ein Zeichen, dass die Wand seine ist. Das Zeichen ist in der Gemara beschrieben. Er beschichtet eine Elle der Oberseite der Wand mit Kalk auf der Seite seines Nachbarn und nicht seiner eigenen, damit sein Nachbar nicht auch seine Seite beschichtet und behauptet, dass die Wand beiden gehört. Aber wenn er es nur auf der Seite seines Nachbarn und nicht auf seiner eigenen Seite beschichtet, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Wand seine ist; und wenn sein Nachbar es schält, fällt es auf (als geschält). Wenn also die Mauer fiel, sind der Ort und die Steine seine. Wenn beide sich zum Bau bereit erklärten, bauten sie die Mauer in der Mitte und machten außen die Grenzmarkierung [als Zeichen dafür, dass sie beide gebaut haben]. Wenn sie fielen, gehörten der Ort und die Steine beiden.